5. Heiner Hotenanny im Hof der Bessunger Knabenschule
Drei Acts teilen sich die Bühne beim Darmstädter Americana Open Air
Am Samstag, 22. August, ist es wieder soweit: Die Darmstädter Americana-Reihe lädt zum „Heiner Hootenany“ in den Hof der Bessunger Knabenschule. Ab 18.30 Uhr (Einlass 18 Uhr) spielen dort ganz unterschiedliche Americana-Acts auf. Den Auftakt macht der in Mannheim lebende US-Singer-Songwriter Roger William Smith, danach folgt die Julia van Embers Band mit ausgewählten Americana-Klängen und zum Abschluss spielen die Headliner von Ikes Creek aus den USA Bluegrass & Country Music. Tickets gibt es unter www.knabenschule.de, telefonische Kartenreservierungen sind unter 06151/61650 möglich. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Halle statt.
Ikes Creek vereint großartiges Songwriting, bluesigen Gesang und virtuoses Instrumentalspiel und zählt zu den originellsten Americana-Bands aus Los Angeles. Bandleader Korey Simeone wuchs im ländlichen Idaho auf und wurde von dortiger Folk- und Countrymusic geprägt, die ihn zur Fiddle führte. Bei einem längeren Aufenthalt in Deutschland studierte er das klassische Geigenspiel und lernte nebenbei auch die deutsche Sprache. Neben der Fiddle spielt er auch Gitarre, Dobro, Mandoline und singt. Er spielte mit den Austin Lounge Lizards, einer Comedy Bluegrass Band, und hat mit bekannten Größen wie Dwight Yoakam, Earl Scruggs, Bela Fleck oder Dolly Parton entweder zusammen musiziert oder die Bühne geteilt. Und ganz nebenbei ist er auch Schauspieler, Lehrer und Produzent. Tom Moose lebt wie Korey in Los Angeles, stammt ursprünglich aus Nordhessen und ist Vollzeitmusiker und Multiinstrumentalist. Er entlockt der Mandoline neben Bluegrass meisterlich auch Jazz, Rock und Klassik. Bei dieser Europatournee wird Ike's Creek außerdem von J.B. Barton aus Sacramento begleitet. Er bringt eine von der Westküste geprägte, bodenständige Perspektive in die Songs ein.
Die Julia van Embers Band stammt aus der Rhein-Main-Region und ist bekannt für ihr Programm „Perlas“. Das sind Americana-Perlen ergänzt um einige Überraschungen. Auf der Setlist stehen dann Songs von so unterschiedlichen Künstlern wie John Prine, Bob Dylan, Joan Baez, Molly Tuttle oder Nora Jones. Das Ganze oftmals in sanften Midtempoversionen mit Gitarre, Dobro, Bass und Banjo arrangiert. Und immer einer Spur Soul dabei.
Roger William Smith ist ein Singer-Songwriter aus Brooklyn mit texanischen Wurzeln, der heute in Mannheim lebt. Seine Musik verbindet Folk, Blues und Americana mit akustischem Storytelling. Ehrliche, gefühlvolle Texte und eine warme, entspannte „Front-Porch“-Atmosphäre prägen seinen Stil.
„Wir freuen uns, wieder eine gute musikalische Mischung gefunden zu haben. Die zwei US-amerikanischen Acts Ikes Creek und Roger William Smith unterstreichen, woher die Musik stammt, die wir so lieben, und die Julia van Embers besteht aus Künstlern aus unserer Region, die diese Musik kongenial adaptieren. Das wird ein stimmungsvoller Abend“, blickt Americana-Kurator Thomas Waldherr auf die Open-Air-Veranstaltung.

